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Literatur über Afrika gibt es reichlich. Bildbände, Reiseführer, Erzählungen, Romane, Reportagen, Berichte. Kritisch - distanziert, belanglos, aufregend, spannend, kitschig solidarisch, anbiedernd – umarmend. Die Wahl der Titel reißerisch, nichtssagend, prosaisch.
Jeder meint, Afrika zu kennen und zu wissen, warum es Afrika so schlecht gehe und wie die Lösung der Probleme nun auszusehen habe.

Aber Literatur von Afrikanern selbst verfasst? Gibt es denn überhaupt so etwas wie afrikanische Literatur?
In Anpassung, aber mehr in Abgrenzung zur westlichen Welt versuchen und versuchten afrikanische Autoren, ihre kulturellen und religiösen Wurzel auszudrücken.

„Schwarze“ Literatur wird im Westen weitgehend einfach ignoriert. Aber auch in den Ländern Afrikas kann sich afrikanische Literatur nur sehr schwer behaupten. Die Zahl der Leser ist begrenzt (hohe Zahl an Analphabeten, gebildete AfrikanerInnen lesen Englisch oder Französisch, also eine Fremdsprache, die nicht den tiefsten Grund der Herzen und des Inneren erreichen kann), oft fehlen Papier und Schreibutensilien, vor allem aber geeignete Verlagshäuser zur Betreuung der SchriftstellerInnen, zur Herstellung und zum Vertrieb der Bücher.

Hermann Schulz, bis zur Pensionierung 2001 Verlagsleiter des Peter Hammer Verlags in Wuppertal, war entscheidend daran beteiligt, dass afrikanische Literatur in Deutschland bekannt wurde. Schulz, in Nkalinzi als viertes Kind einer deutschen Missionarsfamilie geboren, bezeichnet seine Bemühungen, diese Literatur in Deutschland einzuführen, als seinen Beitrag zur Mission. Man kann diesen Beitrag nicht hoch genug einschätzen, wird doch durch Literatur ganz wesentlich das Verständnis von Kultur und Seele, vom Leben einer Gesellschaft, eines Volkes und seiner Menschen überhaupt erst aufgeschlossen und verständlich. !998 erhielt er vom P.E.N. – Zentrum Deutschland die Hermann-Kesten-Medaille für seine „vorbildliche Vermittlung der Literaturen der Dritten Welt“.

Die folgenden Seiten möchten einige wichtige Titel vorwiegend von Autoren aus dem ostafrikanischen Sprachraum vorstellen. Hinweise über weitere afrikanische Schriftsteller finden Sie besonders z.B. in den Verlagsprogrammen des Peter Hammer Verlags, des Unionsverlags, des Lamuv-Verlags. Außerdem stellen wir den Autoren Hermann Schulz und seine Publikationen vor. Einige Geschichten spielen in der Kigomaregion und in Tanzania, wir haben diese Titel besonders gekennzeichnet. Sie vermitteln auf der einen Seite anschaulich ein lebendiges Bild der Region, in der unsere Gesundheitsarbeit geschieht, auf der anderen Seite zeigen sie die Verbundenheit und die Verpflichtung des Autors zu dieser Gegend, die viele schon abgeschrieben haben als Land ohne Zukunft und ohne Hoffnung. Die Geschichten, die Schulz erzählt, sind kraftvoll und voller Leben. Dies macht Hoffnung.

Außerdem veröffentlichen wir einen bemerkenswerten und wichtigen Aufsatz über die afrikanische Literatur (Viel zu kleine Messungen – Über afrikanische Literatur) mit freundlicher Genehmigung von Hermann Schulz, Erstveröffentlichung „Wespennest“, Nr. 112, Sept. 1998.
Den vollständigen Aufsatz als PDF Datei zum Downloaden.


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Peter Hammer Verein für Literatur und Dialog e.V.:

In einer Selbstdarstellung des Vereins - 1998 von Menschen im Umkreis des Peter Hammer Verlags gegründet, heißt es : „Wir engagieren uns für Literatur aus dem Süden, insbesondere aus Afrika und Lateinamerika. Literaturen aus dem Süden klären uns auf über die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Kontinente. Sie erhellen die Gegenwart und Geschichte dieser Länder und Kulturen. Und nicht zuletzt: Ihre literarische Vielfalt und Originalität garantieren einen ganz besonderen Lesegenuss.“