Sie sind hier:

Google Map Anleitung

Ein Gefäß voll Völker

Sprachkurse Kiswahili 2016

Land und Leute - Übersicht

Soziale und demografische Daten

Geschichte

Afrikanische Literatur

Flüchtlinge in Tanzania

Kigoma

Rund um's Essen

Tabora (Diözese)

Fastenbrief 2012

Mission und Evangelisation

Abteilung für Entwicklung

St. Philip Klinik

Diözese von West-Tanganyika

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Wort des Monats

Sitemap

Kontakt

Impressum

Links

Nachrichten aus der Abteilung für Mission und Evangelisation

„Darum geht hin und machet zu Jüngern alle Menschen und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (Mat.28,19)

Wie im Brief des Bischofs bereits erwähnt, gibt es im Gebiet der Taboro-Diözese einige, vom Evangelium bislang unerreichte Gebiete. Wir haben die Vision, dort neue Gemeinde zu gründen und bestehende zu stärken. Ende Juli startete das kleine Team unserer Diözese zum zweiten von insgesamt zunächst fünf geplanten Wochenendeinsätzen in den Dörfern des Distrikts Sikonge. Wir hatten unseren Pick-up mit Projektor, Lautsprechern, mehreren christlichen Filmen und Musikinstrumenten beladen. Um der kleinen Gruppe von Christen nicht zur Last zu fallen, packten wir auch Verpflegung ein und machten uns auf den Weg zum Dorf Tutuo. Durch den vorangegangenen Einsatz ermutigt – ein vom Heiligen Geist geprägtes Wochenende im Dorf Mibono – waren unsere Herzen voll hochgespannter Erwartungen. In Mibono hatte uns der Geist befähigt, das Evangelium so zu predigen, dass viele zu Christus geführt wurden und sich entschieden, ihm zu folgen. Uns war jedoch von vorn herein klar, dass dieses Wochenende in Tutuo eine ganz andere Herausforderung werden würde. In jenem Gebiet ist der islamische Einfluss stärker. So war es auch unser Ziel wie einst bei Paulus während seiner Missionsreisen, mit Gottes Hilfe nicht nur auf Bekehrungen hinzuarbeiten, sondern die Gläubigen vor Ort auch zu stärken und sie zu ermutigen, dem Glauben treu zu bleiben.

Gleich nach unserer Ankunft nahmen wir mit den Dorfältesten Kontakt auf und baten sie um einen Platz, wo wir unseren Projektor aufbauen und den Jesus-Film zeigen konnten. Durch Gottes Güte war das sofort möglich. Um das Volk aufmerksam zu machen, zeigten wir auf unserer Leinwand zunächst Filme von einigen Chören. Eine Menge von rund 300 Leuten kam und schaute sich das an. Nachdem wir den Jesus-Film gezeigt hatten, begannen wir mit der Verkündigung des Evangeliums. Die Menschen spürten die Gegenwart des Geistes, und als wir zur Entscheidung aufriefen, gingen viele Hände hoch. Den Rest der Nacht verbrachten wir im Gebet mit den neuen Jüngern. Tagsüber sprachen wir weiter mit den Neubekehrten, erklärten ihnen die Bibel, gaben ihnen etwas zu lesen und predigten weiter die Gute Nachricht. Weil sie Missbilligung und Benachteiligung durch ihre Familien fürchteten, haben sich tagsüber nicht so viele Menschen an den Veranstaltungen beteiligt. Trotzdem – Gott war so gut zu uns, denn es gab während dieses Wochenendes Neubekehrte, Menschen wurden geheilt und Störenfriede nahmen sich immer mehr zurück. Ein Mann hielt seine beiden Schwestern vom Besuch der Veranstaltungen zurück, und er blieb hartnäckig, auch als Team versuchte, ihn zu überzeugen. Aber als wir dann im Begriff waren, heimzukehren, fühlten wir uns gedrängt, es noch einmal bei ihm zu versuchen. Er schlief tief und fest, und so konnten wir beten und Zeit mit den Frauen verbringen. Wir nannten ihnen Leute, mit denen sie Kontakt aufnehmen konnten und die ihnen helfen würden. Das war eines von vielen Wundern, deren Zeugen wir wurden. Erst am späten Sonntagabend kehrten wir nach Tabora zurück, und obwohl wir alle sehr erschöpft waren – physisch und psychisch – , erfüllte uns doch große Freude und Lob und Anbetung angesichts dessen, was der Geist in diesem Dorf gewirkt hatte.


>>weiter: Abteilung Entwicklung