Sie sind hier:

HIV/Aids hat die Welt verändert

Update AIDS

Internet Links

Das Krankheitsbild

Übertragungswege

Ausbreitung

AIDS-Volksseuche

AIDS: Das 15/45-Fenster

Sexualverhalten senkt HIV

AIDS und die christliche Gemeinde

AIDS in Tanzania

AIDS-Projekt der MMS

Frauen und AIDS

25 Jahre Aids

Chronologie

HIV und Wirtschaft

Trügerische Hoffnung?

Armut, Aids und Umweltprobleme

Aids umklammert Afrika

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Wort des Monats

Sitemap

Kontakt

Impressum

Links

Verschlechterung der HIV/AIDS Situation in der Kigoma-Region
in den letzten 5 Jahren.
HIV/AIDS Projekt der MMS in der Kigoma-Region

Die Zahl der Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben und die Zahl der derjenigen, die an AIDS verstorben sind, sind nahezu um das 10fache angestiegen.
Wir sehen folgende Ursachen: Heterosexueller Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern, Eine hohe Rate an Geschlechtskrankheiten (diese sind Wegbereiter für eine HIV-Infektion), Gewisse kulturelle Praktiken, wie z.B. Mchiriku (= Zeremonie, die in der Nacht vor einer Hochzeit gefeiert mit Disco und traditionellen Tänzen), Zunehmender Alkoholismus, gerade auch bei Jugendlichen, Anwendung unsicherer Sex- Praktiken, fehlende Verhütungsmittel, Unwissenheit und religiöse Überzeugungen, die jegliche Verhütung verbieten.Fördernd wirken Nachtklubs, Discos, Prostitution. Vor allem aber führt die Armut die Menschen in einen Teufelskreis und fördert die Anfälligkeit für HIV-Infektionen.

Warum wir ein HIV/AIDS – Projekt für wichtig halten:

Die Menschen in dieser ländlichen Region wissen sehr wenig, wie das Virus übertragen wird. Man weiß zwar, dass AIDS gefährlich ist, aber die meisten haben keine Ahnung von der Erkrankung und deren Verlauf. Den wenigsten ist bewusst, welche dramatischen Auswirkungen die Epidemie auf das Leben in den Familien und den Dörfern haben kann. Es gibt ja Landstriche in Afrika, die geradezu menschenleer sind, weil der Tod durch AIDS viele Bewohner hinweggerafft hat. Diejenigen, die noch leben, sind weggezogen. Kinder, deren Eltern an AIDS verstorben sind, werden von den Großeltern oder anderen Verwandten aufgezogen oder sie kommen in ein Waisenhaus, z.B. nach „Sananigwa“ in Kigoma, das ja auch von der MMH unterstützt wird. Hier leben Kinder und Jugendliche als AIDS-Waisen. Schlimmstenfalls landen die Kinder auf der Straße, leben in Gangs, rutschen in die Kriminalität ab. Auch in Kigoma gibt es solche Straßenkinder, die keinen Menschen haben, der sich um sie kümmert.

Gideon Kibambai, Kigoma