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Frauen und AIDS

Weltweit gibt es heute 40,3 Millionen HIV-Infizierte. Was die wenigsten wissen: 1995 waren nur 12 Prozent aller Infizierten Frauen. Heute ist es bereits fast die Hälfte. In Afrika südlich der Sahara sind sogar schon 57 Prozent der Betroffenen weiblich.

Vor allem Mädchen und junge Frauen zwischen 15 und 24 Jahren sind gefährdet: Auf einen HIV-positiven jungen Mann kommen in Afrika südlich der Sahara durchschnittlich 2,7 HIV-infizierte Frauen derselben Altersgruppe. So sind in Swasiland 45,9 Prozent der Frauen und Mädchen im Alter von 15 bis 24 Jahren HIV-infiziert und "nur" 17,7 Prozent der jungen Männer.

Einige Gründe für die schnell fortschreitende Feminisierung von HIV/Aids:

• Frauen haben biologisch ein mehr als doppelt so hohes Risiko sich anzustecken - unter anderem, weil die Konzentration der HI-Viren in Sperma besonders hoch ist und weil sie sich beim Sex oft winzige, unspürbare Verletzungen zuziehen. Besonders junge Frauen haben ein hohes Verletzungsrisiko, da ihr Körper noch nicht ausgereift ist.

• Viele Frauen können die Anwendung von Kondomen nicht durchsetzen - weder gegenüber ihrem Ehemann oder Partner, noch wenn sie sich aus wirtschaftlicher Not prostituieren müssen.

• Mädchen werden in Afrika und Asien häufig schon als Teenager verheiratet - meistens mit einem viel älteren Mann, der bereits sexuelle Beziehungen hatte und womöglich schon mit HIV infiziert ist.

Aus DSW[newsletter] Juni 2006
Mit freundlicher Genehmigung