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Auswirkungen der HIV-Pandemie auf Bevölkerungswachstum und Wirtschaft

Im Jahr 2005 lebten 38,6 Millionen Menschen mit HIV/Aids. Am stärksten von der Immunschwäche betroffen sind die Länder Afrikas südlich der Sahara. Dort leben fast zwei Drittel der weltweit HIV-Infizierten.

In einigen Ländern im südlichen Afrika ist die Lebenserwartung aufgrund von HIV/Aids bereits so stark gesunken, dass eine Generationslücke entsteht: Die Menschen in der produktiven Lebensphase sterben, während Alte und Kinder zurückbleiben. So sind beispielsweise in Botswana mehr als ein Zehntel aller Arbeitskräfte an Aids gestorben.

In einem Expertenbeitrag beschreibt Dr. Peter Piot, Direktor des UN-Programms gegen HIV/Aids (UNAIDS), die dramatischen Auswirkungen der HIV-Pandemie auf das Bevölkerungswachstum und die Wirtschaft der am stärksten betroffenen Länder. Gleichzeitig ruft er die Internationale Gemeinschaft zu entschlossenem Handeln im Kampf gegen HIV/Aids auf.

Der Essay von Dr. Peter Piot ist im aktuellen DSW-Datenreport 2006 erschienen. Sie können ihn sich unter http://www.weltbevoelkerung.de/pdf/dsw_datenreport_06_aids.pdf herunterladen.