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Sexualkontakt: Promiskuitive (=häufig wechselnde Partner) Homo- und Bisexuelle sowie deren Sexualpartner, promiskuitive Heterosexuelle

Infiziertes Blut/-produkte:
Fixer = Kontaminierte Nadeln und Spritzen
- Im Gesundheitswesen
- Neugeborene infizierter Mütter (30 - 40 % der Kinder HIV-positiver Mütter werden infiziert).
- Bluttransfusionen, Patienten, die infiziertes Blut (-Produkte) erhalten

Medizinisches Personal, das infizierte Patienten betreut, ist hauptsächlich z.B. durch Nadelstichverletzungen gefährdet; hierbei ist das Infektionsrisiko aber nicht so groß wie bei Hepatitis B

Nachweis des HIV-Virus in Blut, Urin, Schweiß, Tränen, Sperma, Vaginalsekret , Muttermilch bei Infizierten.
Eine Übertragungsmöglichkeit durch diese Sekrete ist noch nicht geklärt.
Enge soziale – und familiäre, nichtsexuelle Kontakte in häuslicher Gemeinschaft führen nicht zu einer Übertragung des Virus.
Auch blutsaugende Insekten (Moskitos, Wanzen, Flöhe ) übertragen das Virus nicht.
In Einzelfällen ist eine HIV-Infektion möglich ist, wenn infektiöses Blut auf eine (ekzematös) geschädigte Haut gelangt (Handschuhe tragen!).

Medizinisches:
• Zielzellen der HIV-Infektion sind Zellen, die das CD-4-Oberflächenantigen tragen: T4-Lymphozyten, Makrophagen, Monozyten, Mikroglia, Langerhans' Zellen der Epidermis.
• Schädigung des Immunsystems: Durch Zerstörung der T-Helferzellen sinkt deren absolute Zahl unter die Normgrenze von 400/mm⊃3;; hierdurch erniedrigt sich der Quotient T-Helferzellen/T-Supressorzellen auf Werte < 1,2 (normal um 2).
Anm.: Nach den Oberflächenantigenen bezeichnet man:
T-Helferzellen als T4-Lymphozyten (weil sie das CD4-Antigen tragen)
T-Supressorzellen als Ta-Lymphozyten (weil sie das CD8-Antigen tragen)
• Schädigung des ZNS: Subakute Enzephalitis mit typischen vielkernigen Zellen, Myelinverlust, Hirnatrophie

Klinik
4 Stadien der HIV-Infektion aufgrund klinischer Befunde in 4 Gruppen eingeteilt.
Der Verlauf der HIV-Infektion ist stationär bis progressiv, jedoch ohne Rückbildungstendenz eines einmal erreichten Stadiums.
* Gruppe I - Akute Infektion:
Tritt bei einem Teil der Patienten 1-6 Wochen nach der Infektion auf; Symptome:
• Mononukleose- oder grippeähnliches Bild, oft (50 %) mit Exanthem
• Selten akute Meningoenzephalitis und neurologische Ausfallerscheinungen