Sie sind hier:

Gesundheitssystem in Tanzania

Kulturelle Eigenarten im Gesundheitsbereich

Vergleich Deuschland - Tanzania

Medizin der Armut

PHC- now more than ever

PHC und christliche Werte

Primary Health Care Strategie

Transferprobleme

Antwort der WHO

Deklaration Alma Ata 1978

Tübinger Konsultationen

6 Säulen von PHC

Die 7 Prinzipien

Die 8 Elemente

Die Rolle des Arztes

Die 2 Pfeiler ärztlichen Handelns

Zusammenfassung

Links und Literaturempfehlung

PHC in Tanzania

Literaturempfehlungen

Reformen Gesundheitsversorgung

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Wort des Monats

Sitemap

Kontakt

Impressum

Links

Operation im Missionshospital



1. Behandlung - Wiederherstellung des Kranken - kurative Medizin (z.B. Krankenhäuser, Medikamente, Operationen, Labor, stationäre oder ambulante Behandlung.)



2. Verhütung von Krankheiten - Prävention

Latrine in Bugamba

a.) Primäre Prävention
- Verringerung oder Vermeidung von mittelbaren Krankheitsursachen:
- Nahrungsmangel
- Bildungsmangel
- schlechte Hygiene
- keine soziale Sicherung
- soziale Ungerechtigkeit
- hohe Fruchtbarkeit
- Entwicklungsfehlplanungen

Erforderlich z. B. Gesundheitserziehung, Ernährung, Wasserversorgung, Abfallbeseitigung



Mutter-Kind-Vorsorge / Hausbesuche

b.) Sekundäre Prävention:
- Präventionsmedizin im engeren Sinn:
- Hygiene
- Vorbeugung
- Schwangeren- Mutter-Kind- Vorsorge und Kindervorsorge
- Impfen
- Malariaschutz
- Gesundheitserziehung


Über das Verhältnis dieser beiden Pfeiler zueinander unter den Rahmenbedingungen eines Entwicklungslandes bemerkt Prof. Diesfeld:

So viel primäre Prävention wie möglich,
so viel sekundäre Prävention wie nötig und
kurative Medizin wo Prävention nicht möglich ist.

Dies sei, so Diesfeld weiter, das volkswirtschaftlich günstigste Prinzip und räume der kurativen Medizin die ihr zukommende Stellung ein, die sie dann auch mit optimaler Kosten - Nutzen Relation ausfüllen könne.
Von einer vorwiegend kurativ ausgerichteten Medizin urteilt er, sie bedeute weitgehende Verschwendung der ohnehin extrem unzureichender Mittel am falschen Einsatzort. Von gesundheitsökonomischer Seite wird diese Sichtweise mittlerweile nachdrücklich bestätigt.

>>weiter