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USA: Bevölkerung überschreitet 300 Millionen-Marke
Alle elf Sekunden wachsen die USA um einen Einwohner. Nach China und Indien sind die USA mit 300 Millionen Einwohnern das drittgrößte Land der Erde und eine Ausnahme unter den Industrieländern.
Während Europa und Japan schrumpfen, nimmt die US-amerikanische Bevölkerung jährlich um etwa ein Prozent zu. Dies liegt an der hohen Zuwanderungsrate und an der vergleichsweise hohen Gesamtfruchtbarkeitsrate von 2,1 Kindern pro Frau. In Deutschland bekommen Frauen durchschnittlich nur 1,3 Kinder.

Etwa 40 Prozent des Bevölkerungswachstums entsteht durch Immigration. Derzeit leben mehr als 35 Millionen Menschen in den USA, die außerhalb des Landes geboren wurden. Sie machen etwa 12 Prozent der US-amerikanischen Bevölkerung aus. Der größte Anteil der Immigranten kommt aus Lateinamerika (42 Prozent) und Asien (32 Prozent).

Gesellschaftlicher Umbruch

Auch die hohe Gesamtfruchtbarkeitsrate hängt eng mit der Zuwanderung zusammen. Lateinamerikanische Einwanderinnen haben im Durchschnitt ein Kind mehr als schwarze und weiße Frauen nicht-hispanischer Herkunft. Die Hispanos sind damit die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe in den USA. Längst haben sie die Schwarzen als größte Minderheit abgelöst.

Dies bedeutet langfristig weit reichende Veränderungen in der US-amerikanischen Bevölkerungsstruktur, sagt Carl Haub vom Population Reference Bureau in Washington D.C. Die bisher größte Bevölkerungsgruppe – die weißen Amerikaner nicht-hispanischer Herkunft – wachse kaum noch. "Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung wird bis 2050 voraussichtlich auf unter 50 Prozent sinken. Kein anderes Land erlebt derzeit eine vergleichbare, tief greifende Umwälzung seiner ethnischen Zusammensetzung.", so Haub.

USA größter Energieverbraucher der Welt

Eine weitere Herausforderung für die Zukunft ist es, den extrem hohen Ressourcenverbrauch in den USA zu senken. Das Land mit nur vier Prozent der Weltbevölkerung verbraucht ein Viertel des weltweit geförderten Erdöls. US-Präsident George W. Bush verschließt sich der Problematik. Immer mehr führende US-amerikanische Politiker setzen sich aber inzwischen dafür ein, den Energieverbrauch des Landes zu drosseln. Ein prominentes Beispiel ist der republikanische Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, mit seiner Initiative zur Senkung der Treibhausgasemissionen.
Quelle: Washington Post, 12. Oktober 2006.



Mit freundlicher Genehmigung
DSW [news] Oktober 2006