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UN-Kommission fordert:
Reproduktive Gesundheit von Frauen stärken

Besonders in den ärmsten Ländern der Welt werden Frauen häufig diskriminiert – die Erreichung der MDGs (Millennium-Entwicklungsziele)ist dadurch gefährdet.
Die Frauenrechtskommission der UN (United Nations Commission on the Status of Women, CSW) hat Ende Februar an Regierungen, UN-Organisationen, internationale Finanzinstitutionen und Nichtregierungsorganisationen appelliert, die Gesundheit von Frauen, einschließlich ihrer sexuellen und reproduktiven Gesundheit, zu verbessern. Im Abschlussdokument ihrer 52. Sitzung fordert die Kommission universell zugängliche und bezahlbare Gesundheitsdienstleistungen für Frauen.

Frauen stärken im Kampf gegen Aids

In einer weiteren Resolution zeigt sich die Kommission besorgt darüber, dass die besondere Anfälligkeit von Frauen und Mädchen für eine HIV-Infektion durch ihre rechtliche, wirtschaftliche und soziale Benachteiligung verstärkt wird. Daher fordert sie Regierungen dazu auf, die Geschlechterfrage in Bezug auf HIV/Aids in ihre nationalen Strategien und Budgets zur Bekämpfung der Seuche zu integrieren sowie infizierten Frauen einen besseren Zugang zu Betreuung und Pflege zu ermöglichen.

Diskriminierung von Frauen gefährdet MDGs


Dass dringend etwas gegen die anhaltende Diskriminierung von Frauen insbesondere in den ärmsten Ländern der Welt getan werden muss, zeigt eine aktuelle Studie der international tätigen Nichtregierungsorganisation ActionAid. Sie kommt zu dem Schluss, dass die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen nicht erreicht werden können, wenn Frauen und Mädchen weiterhin systematisch diskriminiert werden.

Beispiel Müttersterblichkeit: Die MDGs sehen vor, dass diese bis 2015 um drei Viertel gesenkt werden soll – derzeit sterben 536.000 Frauen pro Jahr infolge von Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt. Wenn nichts gegen die Diskriminierung von Frauen und Mädchen und die daraus resultierende Armut getan werde, könne noch nicht einmal ein Fünftel der in den Millenniumzielen angestrebten Zahlen erreicht werden, betont ActionAid. Entsprechend müsse die Gleichbehandlung von Frauen in den Mittelpunkt der Entwicklungsagenda gerückt werden.

Auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon betonte in seinem Bericht zur 52. Sitzung der CSW, dass der Anteil an Entwicklungshilfe für die Stärkung von Frauen erhöht werden müsse. Im Jahr 2003 wurden hierfür einer Studie der Commonwealth Policy Studies Unit in London zufolge von insgesamt 69 Milliarden US-Dollar Entwicklungshilfe lediglich etwa 2,5 Milliarden US-Dollar ausgegeben.

Quelle: IPS 12. März 2008; The Guardian 07. März 2008; Women Deliver 03. März 2008.

Entnommen
DSW [news] März 2008 – Mit freundlicher Genehmigung